Ein vorhandenes Bild animieren, ohne Motiv und Komposition zu verlieren
Beim Image-to-Video-Workflow von ALLAI bleibt das hochgeladene Bild der visuelle Anker für Motiv, Farben, Perspektive und Bildaufbau. Der Bewegungsprompt beschreibt deshalb nicht das komplette Bild neu, sondern legt fest, was sich über die Zeit verändert: die Aktion des Motivs, die Kamerafahrt, sekundäre Bewegung im Hintergrund und das gewünschte Tempo. Diese Trennung hilft dem Modell, die bestehende Komposition zu respektieren und aus einem freigegebenen Key Visual einen kontrollierbaren Clip zu entwickeln.
Ein stabiles Startbild vorbereiten
Wählen Sie eine scharfe Quelle, in der Gesicht, Hände, Produktkanten und wichtige Details bereits eindeutig lesbar sind. Das Motiv braucht Platz in der Richtung, in die es sich bewegen soll; angeschnittene Gliedmaßen oder widersprüchliche Perspektiven werden durch Animation häufig stärker sichtbar. Entfernen Sie störende Textelemente oder reparieren Sie die Komposition zuerst im Bildeditor, bevor Sie zusätzliche Bewegung erzeugen.
Aktion, Kamera und Tempo getrennt beschreiben
Formulieren Sie zuerst die Hauptaktion des Motivs, danach die Kamerabewegung und zuletzt kleine Umgebungsbewegungen. Eine Anweisung wie „die Kamera fährt langsam näher, während sich Stoff und Haare leicht im Wind bewegen“ ist besser steuerbar als „mach es filmisch“. Für kurze Clips genügt meist eine zentrale Aktion. Vermeiden Sie Bewegungen, die der sichtbaren Körperhaltung oder Perspektive des Startbilds widersprechen.
Kontinuität Bild für Bild bewerten
Kontrollieren Sie nicht nur den spektakulärsten Moment, sondern Anfang, Mitte und Ende des Clips. Achten Sie besonders auf Identität, Logo, Finger, Produktform, Horizont und Hintergrund direkt am Motiv. Die Bewegung sollte aus dem Ausgangsbild starten, ohne einen sichtbaren Sprung, und in einer plausiblen Haltung enden. Bei Verformungen reduzieren Sie zuerst Bewegungsumfang oder Kameradynamik, bevor Sie die Dauer erhöhen.
